Eine  Rose  für  die  Dichter

Sonnabend, 1. Juni 2019 um 16.00 Uhr

Ein musikalisch-literarischer Nachmittag mit Texten des niederdeutschen Schriftstellers Klaus Groth

in der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek (Robert-Schumann-Brücke 1, 22041 Hamburg)

 

Viele regionale Dichter und Denker, die das kulturelle Gesicht einer Stadt oder Landschaft geprägt haben, geraten oft schnell in Vergessenheit und verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Deswegen erinnert der deutschlandweit tätige Verein Literaturlandschaften e. V. jedes Jahr am ersten Juniwochenende mit der Aktion „Eine Rose für die Dichter“ an Dichtergräbern oder Denkmälern.

Am Sonnabend, 1. Juni 2019 möchten wir dem niederdeutschen Lyriker und Schriftsteller Klaus Groth (1819-1899), der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag und 120. Todestag begeht, gedenken. Nach einer Begrüßung von Erle Bessert (Vorsitzende der Claudius-Gesellschaft e. V.) und einem Vortrag von Pastor Richard Hölck wird der Moderator Gerd Spiekermann Texte von Klaus Groth lesen. Der literarische Teil wird umrahmt von Groth-Vertonungen von Johannes Brahms gesungen von David Csizmar (Bariton) am Klavier begleitet von Gerd Jordan.

Im Anschluss daran wird am Grab von Matthias Claudius auf dem Historischen Friedhof in Wandsbek eine Rose niedergelegt.

Wir danken der Christus Kirche Wandsbek, die nicht nur die Kirche zur Verfügung stellt, sondern zudem den literarisch-musikalischen Nachmittag ausrichtet. 

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"Erste Liebe" von Klaus Groth (1885)
Groth_Erste Liebe.pdf
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Mitgliederversammlung  2018

Bei der Jahresversammlung der Claudius-Gesellschaft am Sonnabend, 29. September 2018 (im kleinen Gemeindesaal der Christus Kirche in Hamburg-Wandsbek) wurde der Vorstand - laut § 3 der Satzung alle vier Jahre - einstimmig gewählt und setzt sich wie folgt zusammen

Vorsitzende: Erle Bessert M. A.

Stellvertretender Vorsitzender: Jürgen Wehrs

Schatzmeister: Wolfgang Eschermann

Beisitzer: Hans-Günther Haack, Martin Grieger und Stephan Lesker M. A.

 

Zum Ehrenvorsitzenden wurde Herr Dr. Reinhard Görisch ernannt.

Geschenk  der  Bücherhalle  Wandsbek

Lange haben 31 Bücher von und über Matthias Claudius einen Dornröschenschlaf in der Bücherhalle Wandsbek (in Hamburg) gehalten. Die Bände seinerzeit gestiftet von Nachfahren der Familie Claudius stammen zum Teil sogar aus dem Jahre 1797.

 

Die bücherhalleneigenen Bände führten bislang ein Nischendasein in dem für das Publikum nicht zugänglichen Regalen der Bücherhalle und stehen nun - sofern das gesamte Claudius-Archiv wieder eine neue Bleibe gefunden hat - Forschungszwecken zur Verfügung.

Lithographie  von  armin  mueller-stahl

Matthias Claudius gezeichnet von Armin Mueller-Stahl, 2015
Matthias Claudius gezeichnet von Armin Mueller-Stahl, 2015

Anlässlich des Doppeljubiläums (275. Geburtstag / 200. Todestag) schuf der Künstler Armin Mueller-Stahl eine Porträtzeichnung von Matthias Claudius, von der eine Lithographie (Auflage 80, Preis € 280,00) erstellt wurde.  Unsere Mitglieder können die Lithographie zu einem Vorzugspreis von € 240,00 käuflich erwerben. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine Email: eb[at]erlebessert.de

Weitere Informationen zu den Arbeiten von Armin Mueller-Stahl finden Sie beim Kunsthaus Lübeck.

Helle  reine  Kieselsteine

Helle reine Kieselsteine
Gedichte und Prosa von Matthias Claudius mit Interpretationen
Hrsg. von Reinhard Görisch in Verbindung mit der Claudius-Gesellschaft
Husum Verlag, 277 Seiten, geb. Format 13 x 20,5 cm, € 17,95 (ISBN 978-3-89876-797-2)
   In das Jahr 2015 fiel nicht nur der 200. Todestag, sondern auch der 275. Geburtstag des holsteinischen Dichters und Schriftstellers Matthias Claudius (1740–1815). Anlässlich dieses Doppeljubiläums entstand in Verbindung mit der Claudius-Gesellschaft ein Band, der Erläuterungen zu ausgewählten Texten Claudius’ enthält. Mit insgesamt 15 Gedichten neben fünf Prosatexten wurde der Schwerpunkt deutlich auf das lyrische Schaffen gelegt, wobei neben bekannten Texten auch weniger bekannte einbezogen wurden. So finden sich neben „Abendlied“ oder „Die Sternseherin Lise“ auch der Brief „An meinen Sohn Johannes, 1799“ oder „Über das Gebet“. Interpretationen zu den verschiedenen Texten stammen u. a. von Thomas Baumann, Klaus Goebel, Friederike Felicitas Günther, Lutz Hagestedt und Tanja Schurkus.
   Der Herausgeber Dr. Reinhard Görisch veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu Matthias Claudius und seiner Zeit, so zuletzt „Matthias Claudius oder Leben als Hauptberuf“ (Marburg 2014). Seit 1990 ist er Mitglied des Vorstands der Claudius-Gesellschaft, deren Vorsitzender er von 2006 bis 2014 war. Von 1992-2016 wirkte er zudem als Herausgeber der „Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft“.